AGCS

Risikomanagement

Das Risikomanagement dient der Vermeidung von finanziellen Schäden bei Zahlungsausfällen von registrierten Marktteilnehmern. Sämtliche Bilanzgruppenverantwortliche haben daher auf Basis ihrer Ausgleichsenergieumsätze variable Sicherheiten und Basissicherheiten zu hinterlegen, wobei erstere zur Abdeckung von Zahlungsausfällen des jeweiligen BGV herangezogen werden; ihre Höhe hängt u. a. vom Ergebnis der durch die OeKB durchgeführten Bonitätsprüfung zur Beurteilung der Finanzsituation (zuerst im Registrierungsverfahren und danach auf jährlicher Basis) ab.
Basissicherheiten dienen ebenfalls der Deckung dieser Zahlungsausfälle, darüber hinaus dienen sie jedoch im Rahmen einer Solidarhaftung auch als kollektive Sicherstellungen für Zahlungsausfälle, die durch die variablen Sicherheiten des einzelnen Marktteilnehmers nicht gedeckt sind.

Mit diesem doppelten Sicherheitenkonzept sollen möglichst alle Risiken in Zusammenhang mit auftretenden Zahlungsausfällen einzelner Marktteilnehmer abgedeckt werden.
Der Sicherheitenbedarf erhöhte sich im Jahr 2006 gegenüber 2005 – diese Erhöhung resultierte aus den gestiegenen Gaspreisen.

Die bereits im Laufe des Jahres 2005 begonnene inhaltliche Überprüfung des bestehenden Konzeptes zur Risikoabsicherung wurde von AGCS weiter verfolgt (u.a. durch Prüfung einer Versicherungslösung als mögliches zusätzliches Sicherheitsnetz); es soll zu einer Verfeinerung und Optimierung der bestehenden Mechanismen sowie deren Anpassung an die dynamischen wirtschaftlichen Gegebenheiten führen.
© 2007 AGCS Gas Clearing and Settlement AG

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