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Mitterlehner mit hohen Erwartungen in South-Stream

Wien, 23.04.2010

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) setzt hohe Erwartungen in den Bau der South-Steam-Pipeline. Dazu soll am Samstag in Wien ein bilaterales Abkommen mit Russland unterzeichnet werden.

"Diese alternative Transportroute verbessert die Versorgungssicherheit und stärkt die Rolle Österreichs als zentraler Handels- und Speicherpunkt von Erdgas", erklärte Mitterlehner laut Aussendung bei einem Treffen mit dem russischen Wissenschaftsminister Andrej Fursenko am 23. April. Am Samstag kommen für die Unterzeichnung auch der russische Ministerpräsidenten Wladimir Putin sowie Energieminister Sergej Schmatko nach Wien. Mittels des russisch-italienischen South-Stream-Projekts soll Südosteuropa direkt mit Erdgas aus Russland versorgt werden. South Stream soll 2015 in Betrieb gehen und mit einer jährlichen Kapazität von 63 Milliarden Kubikmetern rund 35 Prozent der russischen Gasexporte nach Europa abdecken.

Zum Vergleich: Die unter Federführung der OMV geplante Pipeline Nabucco soll pro Jahr 31 Mrd. Kubikmeter Gas aus dem Kaspischen Raum nach Europa bringen. Diese Projekt soll die Abhängigkeit der EU-Staaten von russischem Gas mindern; erstes Gas über Nabucco soll Ende 2014 nach Europa strömen.

Quelle: APA

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