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E.ON redet mit drei Bietern über US-Tochter

Frankfurt, 26.04.2010

Der deutsche Energiekonzern E.ON will Kreisen zufolge mit drei Bietern über den milliardenschweren Verkauf seines US-Geschäfts verhandeln. Die amerikanischen Versorger Duke und PPL seien unter den Interessenten, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Sonntag (25. April).

Zudem stehe ein Konsortium um den australischen Finanzinvestor MacQuarie auf der Liste, berichtete ein weiterer Insider. Ohne eine Angabe zur Höhe der Gebote zu machen, sagte eine Person: "Es sieht sehr gut aus." E.ON war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Der Verkauf könnte sich zu einer der größten Transaktionen in der Energiebranche in diesem Jahr entwickeln. E.ON wolle sich von dem Geschäft trennen, um Schulden abzubauen, hatte es zuvor aus Konzernkreisen geheißen. Der deutsche Versorger hatte seine US-Tochter, die früher unter dem Namen Louisville Gas & Electric (LG&E) firmierte, 2002 im Rahmen der milliardenschweren Übernahme des britischen Versorgers Powergen gekauft. Dieser hatte für LG&G zwei Jahre zuvor etwa 3,2 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro) auf den Tisch gelegt.

Quelle: APA/ag

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