OMV refinanziert 1,5 Mrd. Euro-Kreditlinie
Wien, 27.04.2010
Der Mineralölkonzern OMV hat eine syndizierte und in verschiedenen Währungen ausnützbare Kreditlinie in Höhe von 1,5 Mrd. Euro neu refinanziert. Die neue Linie hat eine Laufzeit von fünf Jahren, die Verzinsung wurden mit jährlich 75 Basispunkte über Euribor festgesetzt.
Die neue Kreditlinie ersetzt die bereits existierende Kreditlinie, die 2011 ausläuft, und wird für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet, teilte die OMV am Montag (26. April) mit. Per Jahresende 2009 standen laut Unternehmensangaben nicht gezogenen Kreditlinien von 2,85 Mrd. Euro Verfügung. Die durchschnittliche Fremdkapitallaufzeit des Konzerns lag bei 3,7 Jahren.
Die aktuelle Transaktion wurde von 16 in- und ausländischen Banken durchgeführt, unter anderem von Bank of America/Merrill Lynch, Barclays Capital, BNP Paribas, Credit Agricole, Deutsche Bank, Erste Group, J.P. Morgan, Raiffeisen Zentralbank, Société Générale und Unicredit Bank Austria.
"Die Unterzeichnung dieser Kreditlinie erweitert ein Refinanzierungsprogramm, mit dem sich der OMV Konzern als Kreditnehmer im Eurobond-Markt etabliert und damit seine Investorenbasis deutlich verbreitert hat. Dadurch haben wir die Abhängigkeit des Konzerns von Bankkrediten erheblich reduziert und verfügen nun über ein ausgewogenes Portfolio von Bankkrediten und Kreditmitteln, die über den Kapitalmarkt bezogen wurden", erläuterte Finanzvorstand David Davies die Refinanzierung.
Quelle: APA
